Dienstag, 9. November 2010

Nachtlauf oder was lauert da im Dunkeln

Heute war es nun so weit - nach der Zeitumstellung bin ich das erste Mal in die Nacht gelaufen...

Gut vorbereitet ging's los und da gehört nun mal eine Stirnlampe dazu.

In der Nacht lauf ich gern auf dem Rennsteig - da habe ich erstens relativ gute Pistenverhältnisse und zweitens die Hoffnung nicht von übereifrigen Jägern mit einem Wildschwein verwechselt zu werden. Aber neuerdings kommen sogar  junge elternlose Wildschweine  bei einer Kuhherde unter und werden dann doch tatsächlich zur Kuh...oder glauben es jedenfalls - nur das muuuuuhhhh ist zwangsläufig nur ein grunz,grunz.....aber das ist eine ganz andere Geschichte !

Von der Hohen Sonne laufe ich in Richtung Vachaer Stein - einfach ganz locker und ohne Vorgabe - wenn ich genug habe will ich einfach kehrt machen und retour laufen.

So schön im Regenerationsmodus zu Laufen hat was besonderes - auch in die Nacht hinein zu Laufen ist herrlich - alles kommt zur Ruhe. Ich höre meinem Atem zu, versuche schön leise zu Laufen, lautlos, geschmeidig...der Mond ist als Sichel gut zu sehen, die Luft ist klar, rein und kalt.

Es tut gut, alles kommt zur Ruhe, es gibt nichts schöneres, die Sterne leuchten, es ist stockdunkel, der Lichtkegel wandert unruhig durch die Nacht.

Plötzlich komme ich zu mir, Autos? Strassenlärm ? Ach so die Bundesstrasse - schnell kehrt machen und nix wie weg, wieder hinein in die dunkle, ruhige, sternenklare Nacht.

Der Rythmus stimmt, so könnt ich ewig Laufen.....plötzlich kracht es im Gebüsch - aber richtig - oh Mann ich dachte ich krieg einen Infarkt - sehen kann ich nichts - aber was auch immer es war - nach lautem Gebrüll haut es ab - ups - nochmal Glück gehabt - beim nächsten Mal muß ich mich bewaffnen...oder so !!

14 Kilometerchen waren es dann in 1:32 h -  oh das war dann wohl eher entspanntes Walken - naja ist ja Saisonende ;-)

Tschau
Frank

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